Bild fehlt: Silhouette



26. - 28. Mai 2017 in Bochum: Treffen der Ambassadoren

Auf dieser Seite möchten wir Sie auf einige interessante Ausflugsziele in und um Bochum herum aufmerksam machen, die alle innerhalb weniger Minuten bis zu höchstens einer halben Stunde mit dem Auto erreichbar sind. Mit dem ÖPNV kommen Sie fast immer auch ans Ziel, und in die Innenstadt oder bis zum Stadtpark schafft man es auch gut zu Fuß. Ausflugsziele, die für Kinder geeignet sind, haben wir besonders kenntlich gemacht.

Beachten Sie bitte auch die Internet-Links, die Sie jeweils am Ende der Beschreibungen unserer Ausflugsvorschläge finden. Dort sind Anschriften und Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen etc veröffentlicht.


Tierpark

Bild fehlt: Tierpark
Storch im Tierpark Bochum
Foto: Friedhelm Inkmann
Kinderlogo

Der Bochumer Tierpark, etwa zwei Hektar groß, liegt im Stadtpark, ganz in der Nähe der Innenstadt. Gegründet im Jahre 1933, beherbergt er etwa 350 Tierarten. Bemerkenswert sind das Aquarien- und Terrarienhaus und das vor zwanzig Jahren eröffnete Fossilium, das die Tier- und Planzenwelt der Region vor 150 Millionen Jahren zeigt. Seit zehn Jahren gibt es die Nordseewellen genannte Einrichtung, dort gibt es u.a. Seehunde zu sehen. Ein Tierparkbesuch eignet sich besonders für Kinder; insbesondere die kleineren werden sich auf der Streichelwiese mit Schafen und Ziegen wohlfühlen oder sich an den putzigen Erdmännchen erfreuen.

www.tierpark-bochum.de


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Planetarium

Bild fehlt: Planetarium
Planetarium Bochum
Foto: Friedhelm Inkmann
Kinderlogo

Das Zeiss Planetarium Bochum, so die offizielle Bezeichnung, liegt südlich des Stadtparks in Bochum-Mitte; Sie erreichen es zu Fuß vom Mercure-Hotel aus in etwa zwanzig Minuten oder Sie nutzen die Stadtbahn 308 bzw. 318. Eröffnet im November 1964, ist das Gebäude seit 2005 denkmalgeschützt. Die Fußböden, große Teile der Möbel und die Holzvertäfelungen sind noch im Originalzustand erhalten, so dass das Planetarium seine ursprüngliche Erscheinung von 1964 weitgehend bewahren konnte. Seine technische Ausstattung allerdings ist eine der modernsten weltweit: Das Planetarium verfügt seit 2000 über den immer noch hochaktuellen Sternenprojektor Universarium, und seit 2010 ist ein Ganzkuppelvideosystem installiert; Projektor und Videosystem stammen beide von der Firma Zeiss.

Bitte informieren Sie sich auf der Website des Planetariums über das ständig wechselnde Programm mit mehreren Veranstaltungen am Tag. Einige davon sind auch für Kinder hervorragend geeignet.

www.planetarium-bochum.de


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Stadtpark und Bismarckturm

Bild fehlt: Stadtpark
Bismarckturm im Stadtpark
Foto: Friedhelm Inkmann

Der Bochumer Stadtpark liegt in Zentrumsnähe und kann vom Hotel aus in etwa einer Viertelstunde zu Fuß erreicht werden. 1876 mit einer Fläche von 31 Hektar fertig gestellt, sollte er zur Erbauung, Gesundheitspflege und zur Annäherung der Stände beitragen. Der Park, angelegt im Stil eines englischen Gartens, ist der älteste Landschaftsgarten im Ruhrgebiet. 1909 wurde, dem Zeitgeist entsprechend, der Bismarckturm errichtet, den Sie besteigen können und der einen schönen Blick über Bochum ermöglicht. Bitte informieren Sie sich über dessen Öffnungszeiten in der Website, deren Link Sie weiter unten finden.

Der Tierpark ist ebenfalls Teil des Stadtparks, südlich davon ist das Planetarium zu finden, und im Norden liegt die Gesellschaft Harmonie, der monatliche Treffpunkt des Bochumer Ambassadorclubs.

Link zum Bochumer Stadtpark


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Musikforum

Bild fehlt: Musikforum
Musikzentrum Bochum (im Bau) mit profani-
sierter Marienkirche, die als Foyer dient
Foto: Stadt Bochum, Referat für Kommunikation, Lutz Leitmann

Das Anneliese Brost Musikforum Ruhr, so sein offizieller Name, wurde erst jüngst im Oktober 2016 mit einem großen Fest und zahlreichen Konzerten und Veranstaltungen eröffnet. Die Bochumer Symphoniker verfügen nun erstmals in ihrer fast 100jährigen Geschichte über einen eigenen Konzertsaal. Der Bau des Musikforums hat überregionale Aufmerksamkeit erfahren - so hat zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung allein zweimal, am 17. Februar 2015 und am 18. Mai 2016, ausführlich berichtet -, weil das Projekt von breitem Bürgersinn getragen wurde: Ein Drittel der Baukosten (insgesamt knapp 40 Mio EUR) stammen aus privaten Spenden, und eine Budgetüberschreitung ließ sich zwar nicht ganz vermeiden, hält sich aber, nicht nur im Vergleich zu Stuttgart 21, Elbphilharmonie oder dem Berliner Flughafen, in sehr moderaten Grenzen.

Link zum Musikforum
Link zu den Bochumer Symphonikern


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Schauspielhaus

Bild fehlt: Schauspielhaus
Schauspielhaus
Foto: Maschinenjunge / CC BY-SA 2.5 (via Wikimedia Commons)

Das Schauspielhaus Bochum, gelegen am Rande der Innenstadt in der Königsallee, ist eines der renommiertesten Sprechtheater in Deutschland. Dazu wesentlich beigetragen haben seine hervorragenden Indendanten und Regisseure, u.a. Matthias Hartmann, Claus Peymann, Peter Zadek, Hans Schalla und - als erster Indendant des 1919 gegründeten Hauses - Saladin Schmitt, der den Ruf des Schauspielhauses als Shakespeare-Bühne begründet hat. Sicherlich auch aus diesem Grunde hat die Deutsche Shakespeare-Gesellschaft während der Zeit der deutschen Teilung Bochum als ihren Sitz im Westen gewählt.

Das heute genutzte Theatergebäude wurde 1951 bis 1953 nach neugestalteten Plänen gebaut, nachdem das Vorgängergebäude im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurde. Informieren Sie sich über den aktuellen Spielplan des Schauspielhauses mittels des Weblinks und lesen Sie weitere Einzelheiten zur Geschichte des Hauses und der dort tätigen Indendanten und Schauspieler in der Wikipedia nach; auch dieser Link ist im folgenden zu finden.

www.schauspielhausbochum.de
Wikipedia-Artikel zum Schauspielhaus


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Weitmarer Schloßpark und Museum unter Tage

Bild fehlt: Haus Weitmar
Ruine Haus Weitmar und Kubus
Foto: Friedhelm Inkmann

Auf dem Gelände des heutigen Schlossparks Weitmar war offenbar bereits im 11. Jahrhundert ein Bauernhof vorhanden. Später wurde daraus ein Rittergut, und 1592 schließlich entstand das Herrenhaus, dessen Ruine heute noch im Schlosspark zu sehen ist. Hinter dem Herrenhaus findet sich die Sylvesterkapelle, leider ebenfalls nur als Ruine; beide Gebäude wurden 1943 durch einen Luftangriff auf Bochum zerstört. Seit 1780 und bis heute ist die Familie Berswordt-Wallrabe Eigentümerin des Hauses und des Parks. Die Pflege des Parks und die Erhaltung der denkmalgeschützten Gebäude und Einrichtungen liegen in den Händen der Stadt Bochum.

Seit Ende der 1980er Jahre entwickelte sich im Park die Situation Kunst im Andenken an den Kunsthistoriker Max Imdahl, der bis zu seinem Tod 1988 Lehrstuhlinhaber für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum war. Im Kulturhauptstadtjahr 2010 entstand der Kubus im Inneren der Herrenhausruine als weiterer Ausstellungsraum, und im November 2015 wurde als jüngstes Bochumer Museum das MuT (Museum unter Tage - verstehen Sie das bitte wörtlich, nur der Eingang des Museums findet sich über Tage) östlich des Hauses Weitmar eröffnet.

Sie erreichen den Schlosspark vom Hotel aus mit den Straßenbahnlinien 308 oder 318 innerhalb von fünfzehn Minuten.

Link zum Schlosspark Weitmar
Link zum MuT - Museum unter Tage
Wikipedia-Artikel zum Haus Weitmar


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Botanischer Garten und Chinesischer Garten der Ruhr-Universität

Bild fehlt: Chinesischer Garten
Chinesischer Garten
Foto: Friedhelm Inkmann

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) wurde als erste Universität im Ruhrgebiet 1965 eröffnet. Ein Jahr später begannen die Arbeiten am Botanischen Garten der RUB, der sich auf einer Fläche von 17 Hektar von den Südgebäuden der Hochschule den Hang hinunter bis zum Lottental erstreckt. Mehrere Gewächshäuser (mit einer Fläche von insgesamt 3500 qm) beherbergen Pflanzen, die in unserem Klima im Freien nicht gedeihen würden.

Ein besonderes Kleinod ist der Chinesische Garten mitten im Botanischen Garten. Ein vielfach verschachtelter Rundweg führt um einen Teich, der die Hälfte der Gesamtfläche von 1000 qm einnimmt. Dem Besucher eröffnen sich durch kunstvoll gestaltete Fenster mit Holzgittern oder durch Maueröffnungen und Felsnischen immer wieder neue Ausblicke auf den Teich und die aufgetürmten Felsenlandschaften. Die verwendeten Materialien wie Holzelemente, Ziegel oder Fliesen wurden in China hergestellt und hier unter Anleitung chinesischer Fachleute zusammengebaut. Informieren Sie sich über die Öffnungszeiten der Gärten über deren Website, der Eintritt ist kostenlos.

Link zum Botanischen Garten
Link zum Chinesischen Garten


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Stiepeler Dorfkirche

Bild fehlt: Dorfkirche
Wandmalerei in der Stiepeler Dorfkirche
Foto: Friedhelm Inkmann

Stiepel ist der südlichste Stadtteil Bochums, direkt an der Ruhr gelegen und auch heute noch, zumindest zum Teil, dörflich-ländlich geprägt. Dort findet man das vermutlich älteste Baudenkmal Bochums, die Stiepeler Dorfkirche, deren Ursprung bis ins Jahr 1008 zurückreicht. Damals erteilte der Kölner Erzbischof Heribert der Gräfin Imma die Erlaubnis, eine Kirche zu errichten. Anstelle der damals entstandenen alten Saalkirche hat man im 12. Jahrhundert an gleicher Stelle eine romanische Basilika errichtet, die im 15. Jahrhundert zur heutigen Hallenkirche ausgebaut wurde.

Ihre besondere Bedeutung erlangt die Dorfkirche, seit der Reformation ein evangelisches Gotteshaus, durch ihre vielgestaltigen farbigen Wandmalereien, die zum Teil 800 Jahre alt sind. Die Kirche wird nach wie vor liturgisch genutzt, daneben dient sie regelmäßig als Kulturzentrum für Konzerte und musikalische Darbietungen.

Im Jahre 2008 hat die Deutsche Post eine Briefmarke mit der Stiepeler Dorfkirche herausgebracht.

Link zur Stiepeler Dorfkirche


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Kemnader See

Bild fehlt: Kemnader See
Kemnader See
Foto: Friedhelm Inkmann

Südlich der Ruhr-Universität und von dort zu Fuß in etwa 20 Minuten erreichbar, liegt der Kemnader See, der jüngste der sechs Stauseen der Ruhr. Bereits 1929 ins Gespräch gebracht, wurde die Realisierung des Stausees aber erst seit 1966 ernsthaft vorangetrieben. Seit 1976 wurde gebaut, seit Mitte 1980 ist der See vollgelaufen; er fasst 3 Millionen Kubikmeter Wasser bei einer mittleren Wassertiefe von etwa zweieinhalb Metern. Der Kemnader See ist ein wichtiges und manchmal überlaufenes Naherholungsgebiet nicht nur für Bochum; um den See herum führt ein Wanderweg, ferner gibt es eine eigens eingerichtete Trasse für Inline-Skater, und der Ruhrtalradweg führt auf seinem Weg von der Ruhrquelle in Winterberg bis zur Mündung in den Rhein in Duisburg natürlich auch am Kemnader See vorbei.

Wikipedia-Artikel zum Kemnader See


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Zeche Hannover mit der Kinderzeche Knirps

Bild fehlt: Zeche Hannover
Seilscheibe im Malakow-Turm
Foto: Friedhelm Inkmann
Kinderlogo

Die Zeche Hannover wurde als letzte Zeche in Bochum im Jahre 1973 stillgelegt. Sie zeichnet sich optisch durch ihren wuchtigen Malakow-Turm über dem ehemals 750 Meter tiefen Schacht aus. Der gemauerte Turm lieferte die notwendige Stabilität, um die schweren Seilscheiben zu tragen und dadurch Seilfahrten mit Personen oder zu fördernder Kohle sicher zu bewerkstelligen. Die gleiche Aufgabe haben übrigens auch die Fördergerüste aus Stahl, wie sie zum Beispiel auf Zollverein XII, der Ikone des Ruhr-Bergbaus in Essen, eingesetzt worden sind. Die Malakow-Türme, von denen nicht mehr viele erhalten sind, sind älteren Ursprungs. An den Malakow-Turm der Zeche Hannover angebaut ist das Maschinenhaus mit seiner Dampffördermaschine aus dem Jahr 1893. Es ist dies das älteste Exemplar, das im Ruhrgebiet an seinem Originalstandort erhalten blieb. Zuweilen setzt das Westfälische Landesmuseum für Industriekultur, das den Standort der Zeche Hannover heute betreibt, bei Schauvorführungen diesen Dinosaurier der Technik nochmals in Bewegung. Um jedoch keine falschen Hoffnungen zu wecken: Seilfahrten gibt es heute keine mehr.

Ebenfalls auf dem Gelände findet sich die Zeche Knirps. Jungen und Mädchen können hier den Betriebsablauf in einem Bergwerk nachspielen; es gibt Stollen, über Tage natürlich, eine Hängelorenbahn und eine Miniaturausgabe des Malakow-Turms.

Link zur Zeche Hannover
Link zur Zeche Knirps


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Eisenbahnmuseum

Bild fehlt: Eisenbahnmuseum
Dampftag im Eisenbahnmuseum
Foto: Friedhelm Inkmann
Kinderlogo

Auf dem Gelände des Eisenbahnmuseums Bochum, dem größten privaten in Deutschland und direkt an der Ruhr gelegen, befand sich seit 1916 das Bahnbetriebswerk Bochum-Dahlhausen. Aus dieser Zeit stammt auch die große Drehscheibe vor dem Lokschuppen mit seinen 14 Einstellplätzen. 1977, die Dampflokära der Deutschen Bundesbahn war so gut wie vorüber, wurde das Eisenbahnmuseum gegründet. Die Drehscheibe übrigens ebenso wie viele der Schienenfahrzeuge sind funktionstüchtig und werden regelmäßig bewegt. Besonders eindrucksvoll - üblicherweise einmal im Monat - sind die Dampftage; dann sind sogar Führerstandsmitfahrten auf alten Dampfloks möglich. Das Museum betreibt auch den Museumszug, der auf der Ruhrtalbahn bis nach Hagen fährt. Eingesetzt wird dann als Zuglok eine alte preußische P8-Dampflokomotive vor historischem Wagenmaterial, und noch häufiger ist ein schmucker roter Schienenbus auf der Strecke unterwegs, entlang der Ruhr, an Haus Kemnade und der Burgruine Hardenstein vorbei und mit der Möglichkeit, im Muttental die jahrhundealten Ursprünge des Ruhrbergbaus kennenzulernen. Immer mal wieder dient das Museum als Kulisse für Fernseh- und Kinofilme, so z.B. 2004 für Sönke Wortmanns Fußballepos Das Wunder von Bern.

Das Eisenbahnmuseum ist einer der Ankerpunkte der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet. Bitte beachten Sie: Museumsuntypisch ist samstags fast immer geschlossen. Die meisten Museumsmitarbeiter nämlich sind ehrenamtlich tätig, die praktisch nur an den Samstagen Instandhaltungs- und Ausbesserungsarbeiten an Gebäuden, Anlagen und Fahrzeugen ausführen können. Am besten, Sie informieren sich auf der Website des Museums über die Öffnungszeiten, die zahlreichen Sonderveranstaltungen und den Fahrplan des Museumszuges durch das Ruhrtal. Fast unnötig zu erwähnen, dass das Museum für Kinder hervorragend geeignet ist - aber nicht nur für Kinder!

www.eisenbahnmuseum-bochum.de


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Starlight Express

Bild fehlt: Starlight Express
Starlight Express Theater
Foto: Frank Vincentz / GFDL oder CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Seit 1988 wird Andrew Lloyd Webbers Musical Starlight Express in Bochum aufgeführt; eigens für diese Inszenierung hat man das Starlight Express Theater östlich vom Stadtpark errichtet. Es ist damit das am längsten laufende Musical der Welt am gleichen Standort. Vor dem Theater steht übrigens eine preußische Dampflokomotive der Bauart T9.1, ausgeliehen vom Eisenbahnmuseum.

www.starlight-express-bochum.de


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Erzbahntrasse und Metropol-Leihräder

Bild fehlt: Erzbahnschwinge
Erzbahnschwinge am Westpark Bochum
Foto: NatiSythen / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)
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Die Erzbahntrasse ist ein Rad- und Fußgängerweg, der den Bochumer Westpark nahezu kreuzungsfrei mit dem Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen verknüpft; dort ist leicht der Gelsenkirchener Zoo, die ZOOM Erlebniswelt, zu erreichen. Steigungen gibt es so gut wie gar nicht, denn der Weg führt komplett über eine ehemalige Eisenbahntrasse mit einigen bemerkenswerten Brückenbauwerken, auf der früher Eisenerz vom Gelsenkirchener Kanalhafen Grimberg zum Stahlwerk Bochumer Verein transportiert wurde. Vor etwa zehn Jahren hat man die Strecke nach und nach zum Radweg ausgebaut. Am Weg liegt auch die bereits erwähnte Zeche Hannover, und wenn der Weg den Süden Gelsenkirchens erreicht, zweigt ein weiterer Radweg, ebenfalls eine ehemalige Eisenbahntrasse, zur Weltkulturerbestätte der Zeche Zollverein nach Essen ab.

Sie haben kein Fahrrad mitgebracht? Leihen Sie sich eins! Am Bochumer Hauptbahnhof und an vielen weiteren Standorten in Bochum und anderen Nachbarstädten gibt es Stationen von metropolradruhr, wo Sie sich für kleines Geld ein Rad stundenweise ausleihen können. Sie müssen sich zuvor auf der Website der Organisation registrieren; danach brauchen Sie für die Ausleihe und Rückgabe der Räder nur noch Ihr Smartphone. Lesen Sie die Einzelheiten bitte auf der Website nach, Link siehe unten.

Link zur Erzbahntrasse
Link zu Metropolrad Ruhr


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ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen

Bild fehlt: ZOOM
Eingangsbereich der ZOOM Erlebniswelt
Foto: Michael Westphal / CC BY-SA 2.5
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Der alte Ruhr-Zoo in Gelsenkirchen, eröffnet im April 1949, war eine der lokalen Attraktionen, die alle Gelsenkirchener Kinder geliebt und gern besucht haben. Bei der Gründung des Zoos galt er als moderne Einrichtung, aber die Tiere hatten es in ihren teils engen und mit zu viel Beton und Stahl errichteten Gehegen dort nicht gut, wie man heute weiß. Die Besucherzahlen gingen folgerichtig zurück, es wurde gar über eine Schließung des Zoos nachgedacht, bis vor zehn Jahren die 30 Hektar des Zoos in die Erlebniswelten Alaska, Afrika und Asien umgestaltet wurden. Dort stehen den etwa 800 Zootieren jetzt naturnah eingerichtete Lebensräume zur Verfügung. Eng wird es jetzt an schönen Tagen allenfalls für die Besucher, die nun viel zahlreicher als zuvor den Zoo besuchen. Der Eingangs- und Kassenbereich stammt noch weitgehend aus den Zeiten des alten Ruhr-Zoos; er steht seit einigen Jahren unter Denkmalschutz.

www.zoom-erlebniswelt.de


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DASA in Dortmund

Bild fehlt: DASA Dortmund
DASA Dortmund
Foto: Ckde, Bearbeitung: Hic et nunc / CC BY-SA 2.5
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Die Deutsche Arbeitsschutzausstellung in Dortmund, kurz DASA, gelegen in der Nähe der TU Dortmund, wurde zwar erst 1993 teileröffnet und komplett im Jahr 2000 fertiggestellt, aber ihr ältester Vorläufer stammt aus dem Mai 1883, als Kronprinz Friedrich-Wilhelm in Berlin die Allgemeine Deutsche Ausstellung auf dem Gebiet der Hygiene und des Rettungswesens für fünf Monate eröffnete. 870 000 Zuschauer sahen damals die Schau. Die DASA ist dagegen eine ständige Einrichtung; 1996 erhält das Museum einen renommierten Preis als bestes neues Technik- und Industriemuseum Europas. In zwölf Ausstellungseinheiten lernen die Besucher verschiedene Arbeitswelten aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kennen. Das Museum eignet sich bestens auch für Besuche mit Kindern.

www.dasa-dortmund.de


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Hattinger Altstadt

Bild fehlt: Hattingen
Bügeleisenhaus in der Hattinger Altstadt
Foto: Friedhelm Inkmann

Hattingen ist Bochums südliche Nachbarstadt, an Fläche halb so groß, mit etwa 55.000 Einwohnern aber deutlich weniger dicht besiedelt. Auf dem Stadtgebiet finden sich ausgedehnte Grünflächen und Wälder, und oberhalb der Ruhr ist die Elfringhauser Schweiz ein beliebtes Naherholungsgebiet. Wenn wir unseren Festabend am Samstag im Restaurant Henrichs feiern, befinden wir uns auf Hattinger Gebiet. Hattingen lohnt einen Besuch auch wegen der 150 mittelalterlichen Fachwerkhäuser, die als Ensemble in der autofreien Altstadt zu finden sind. Damit gilt die Altstadt als einzigartig in Nordwestdeutschland. - Und wie es der Zufall will: Genau während der Zeit unseres Ambassadoren-Treffens feiert Hattingen sein 43. Altstadtfest. Wenn Sie also noch freie Zeit haben, sehen Sie sich ein wenig in Hattingen um.

Link zur Hattinger Altstadt


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