Bild fehlt: Silhouette



26. - 28. Mai 2017 in Bochum: Treffen der Ambassadoren

Programm


Bild fehlt: Deckseite Flyer

Lesen Sie hier den Flyer des Bochumer Ambassadoren-Treffens. Sie können ihn auch herunterladen und lokal auf Ihrem PC oder Ihrem Smartphone speichern.

Im folgenden finden Sie ausführliche Informationen zu unseren Programmpunkten und die Verweise zu den jeweiligen Homepages.


Deutsches Bergbaumuseum Bochum

FREITAG, 26. MAI 2017, 14:30 (ab Hotel) - 17:00
SAMSTAG, 27. MAI 2017, 14:30 (ab Hotel) - 17:00

Bild fehlt: Bergbaumuseum
Bergbaumuseum
Foto: Stadt Bochum, Referat für Kommunikation, Lutz Leitmann

Das Fördergerüst der ehemaligen Dortmunder Zeche Germania thront seit 1974 über dem Deutschen Bergbau-Museum in Bochum, dem größten der Welt. Wir besichtigen das Anschauungsbergwerk unter dem Museum, etwa 20 Meter tief. Die insgesamt ca. 2,5 km Streckenlänge unter Tage müssen wir natürlich nicht vollständig ablaufen, um einen Eindruck von der Arbeit der Bergleute zu erhalten. Vom Fördergerüst aus haben wir einen grandiosen Blick über weite Teile des Ruhrgebiets bis weit nach Essen und Gelsenkirchen sowie Dortmund.

www.bergbaumuseum.de


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Westpark Bochum und Jahrhunderthalle

FREITAG, 26. MAI 2017, 15:30 (ab Hotel) - 18:00

Bild fehlt: Jahrhunderthalle
Jahrhunderthalle im Westpark
Foto: Stadt Bochum, Referat für Kommunikation, Lutz Leitmann

Frösche konzertieren an lauen Sommerabenden in neu entstandenen Teichen vor rostig braunen Industrieskeletten. Familien picknicken auf farbigen Wiesen zwischen aufgegebenen Kühltürmen und Resten von Bahnanlagen. Bunt gekleidete Jogger ziehen ihre Kreise auf gepflegten Wegen durch eine üppige Vegetation, die aus bröckelnden Ziegelmauern und verfallenden Bahngleisen hervorwächst.

Auf diesem heute idyllischem Gelände kochte der Bochumer Verein bis in die fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts Stahl und goss daraus Produkte, z. B. Glocken.

Kulisse des Parks bildet das kolossale Gebäude der Jahrhunderthalle, einer Kathedrale der Industriekultur, 1902 erbaut als Ausstellungshalle für die Industrie- und Gewerbeausstellung in Düsseldorf. Dort nach Ende der Ausstellung sorgfältig demontiert und auf dem Gelände des Bochumer Vereins neu errichtet. Nicht auf dem Boden, da war kein Platz mehr, sondern, ähnlich der Elbphilharmonie in Hamburg, über den Dächern vorhandener Industriegebäude. Sie diente bis zum Ende der Stahlproduktion als Kraft- und Energiezentrale des gesamten Industriekomplexes.

Heute ist sie nicht nur eines der Wahrzeichen der Stadt Bochum, sondern Ankerpunkt der Route der Industriekultur und zentraler Veranstaltungsort der jährlich stattfindenden Ruhrtriennale, eines der größten Festivals avantgardistischen Kulturschaffens.

Bei einer Führung kommen wir Park und Halle ganz nah, werden in die Zeit der Stahlproduktion zurückversetzt und besichtigen die Katakomben unter der Halle, wo wir noch die Reste der früheren Fabrikationsgebäude finden.

Link zum Westpark
Link zur Jahrhunderthalle


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Kulinarischer Rundgang

FREITAG, 26. MAI 2017, 16:00 (ab Hotel) - 18:00

Bild fehlt: Currywurst
Currywurst und Bratwursthaus
Foto: Stadt Bochum, Referat für Kommunikation, Lutz Leitmann

GEZZ ISS DICH WATT

Ein Stadtrundgang durch Bochum der besonderen Art! Verbinden Sie kulinarische Besonderheiten mit Geschichte und Geschichten zu Bochum. Ein Gästeführer begleitet Sie durch die Stadt und erzählt Ihnen Dönekes aus der Vergangenheit und Gegenwart. An verschiedenen Stationen haben Sie die Gelegenheit, Typisches aus Bochum zu verköstigen wie die legendäre Currywurst, die Herbert Grönemeyer in seinem Lied schon besungen hat, und das Bochumer Fiege-Pils!

www.bratwursthaus.de
www.moritzfiege.de


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Come Together im Mercure Hotel Bochum City

FREITAG, 26. MAI 2017, ab 19.00

Bild fehlt: Mercure
Mercure Hotel
Foto: GLAM photo+design, Christoph Weiss

Zur Begrüßung treffen wir uns am Abend in Restaurant und Lobby unseres Hotels. Wenn Sie "geschafft" von den Exkursionen ins Hotel zurückgekehrt sind, dürfen Sie sich auf ein leckeres Buffet und gute Gespräche freuen.

Übrigens: Bitte buchen Sie das Mercure Hotel für Ihren Aufenthalt in Bochum bitte direkt beim Hotel, z.B. telefonisch unter 0234 969-0. Das haben wir möglicherweise im Flyer nicht deutlich genug geschrieben. Mit dem Stichwort „Ambassadoren-Treffen“ erhalten Sie im Hotel die günstigen Preise, auf die wir im Flyer hingewiesen haben. Bitte beachten Sie aber: Die Preise sind nur bis zum 15. Februar 2017 garantiert, danach könnte es im ungünstigen Fall teurer werden.

Das Hotel liegt schräg rechts gegenüber vom nördlichen Haupteingang des Hauptbahnhofs. Von dort erreichen Sie es in wenigen Schritten zu Fuß, Sie benötigen kein Taxi.

Link zur Website des Hotels


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Tour de Ruhr: mit dem Bus auf der Route der Industriekultur

SAMSTAG, 27. MAI 2017, 10:00 (ab Hotel) - 15:00


ZECHE ZOLLVEREIN

Bild fehlt: Zollverein
Zeche Zollverein, Fördergerüst
Foto: Oliver Dresen

Noch zu Betriebszeiten ernannte man die ehemalige Zeche Zollverein in Essen zur schönsten Zeche der Welt. Heute ist das Industriedenkmal Zollverein erste und bislang einzige Welterbestätte im Ruhrgebiet und zieht jährlich rund 1,5 Mio. Besucher an. Zeche und Kokerei gelten als einzigartige Ikone moderner Industriearchitektur. Erleben Sie Geschichte, Design, Ausstellungen, Kulturangebote, Gastronomie und vieles mehr an einem der faszinierendsten Orte der Industriegeschichte.

www.zollverein.de


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VILLA HÜGEL

Bild fehlt: Villa Hügel
Villa Hügel
Foto: Thorsten Schramm / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Unermesslicher Reichtum und wirtschaftliche Macht, gegründet auf Kohle und Stahl, konzentrierte sich im Ruhrgebiet des 19. Jahrhunderts auf eine überschaubare Anzahl von Industriellen und deren Familien. Meist waren es weitsichtige und die Gunst des Standortes erkennende Gründer, die ihren industriellen Invest in kürzester Zeit vervielfachten und mächtige Konzerne entstehen ließen. Ruhrbarone nannte sie der Volksmund, und die Familie Krupp in Essen sollte die größte und mächtigste dieser Dynastien werden.

Mit dem von Friedrich Krupp 1811 gegründeten, Stahl verarbeitendem Unternehmen erzeugte die Unternehmerfamilie ein breites Spektrum von Stahlprodukten, unter denen die schweren Waffen sich bald der besonderen Wertschätzung des preußischen Militärs erfreuten. Das Unternehmen und seine Eigner genossen dadurch schnell das besondere Wohlwollen der preußischen Könige und späteren deutschen Kaiser, die ihrer Waffenschmiede auch persönliche Besuche abstatteten.

Wer die höchsten Staatsrepräsentanten zu Gast hat, braucht auch selbst repräsentative Räumlichkeiten. Alfred Krupp, Sohn des Firmengründers Friedrich, begab sich deshalb Anfang der sechziger Jahre des 19. Jahrhunderts auf die Suche nach geeignetem Bauland. Auf den Ruhrhöhen entdeckte er das landwirtschaftliche Anwesen Klosterbuschhof, erwarb es und errichtete dort von 1870 bis 1873 das neue Wohnhaus für die Familie, das Villa Hügel genannt wurde.

Es entstand nach eigenen Ideen und Skizzen von Alfred Krupp ein kolossaler Prachtbau im imperialistischen Stil der Zeit. Auf 8.100 qm Nutzfläche verteilen sich 269 Zimmer zum Wohnen und Repräsentieren für die Familie sowie zur Aufnahme des Dienstpersonals und der vielen Wirtschaftsräume.

Umgeben ist das Gebäude von einem 28 ha großen Parkgelände im Stil eines englischen Landschaftspark, der, wenn sie ihn denn kennen würde, den Neid der Queen hervorriefe.

Die Familie Krupp bewohnte die Villa Hügel bis zum Ende des zweiten Weltkriegs. 1945 von der amerikanischen Besatzungsmacht enteignet, wurde es der Familie schon 1952 zurückgegeben. Die Familie nutzte es indes nicht mehr zu Wohnzwecken, sondern stellte das gesamte Anwesen der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Heute Museum mit den Sammlungen der Familie Krupp sowie in der internationalen Kunstwelt stark beachteten Wechselausstellungen (z.B. Menschenbilder in der deutschen Kunst, 2010, usw.).

Außerdem finden im Gesellschaftssaal regelmäßig Kammerkonzerte und Solo-Veranstaltungen international renommierter Künstler statt.

Bei einer Führung werden uns Haus, Park und Historie nahe gebracht. Wir erleben die pompöse Innenausstattung mit Wand- und Deckengemälden sowie den originalen Einrichtungsgegenständen der Familie Krupp.

www.villahuegel.de


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MARGARETHENHÖHE

Bild fehlt: Margarethenhöhe
Margarethenhöhe
Foto: Friedhelm Inkmann

Stadtteil im Süden der Stadt Essen. Gilt als erste deutsche Gartenstadt. Gestiftet 1906 von Margarete Krupp anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Bertha mit Gustav von Bohlen und Halbach. Ziel der Stiftung war die Versorgung einkommensschwacher Schichten der Belegschaft der Krupp-Werke mit menschengerechtem Wohnraum. Diese Intention der Stifterin setzte der Werkbund-Architekt Metzendorf in bemerkenswerter und heute noch städtebaulich als wegweisend geltender Weise um. Die Siedlung wird seitdem im Sinne der Stifterin von der Margarete-Krupp-Stiftung verwaltet.

www.essen-margarethenhoehe.de


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LANDSCHAFTSPARK DUISBURG NORD

Bild fehlt: Landschaftspark
Landschaftspark Duisburg-Nord
Foto: Ruhr Tourismus / Jochen Schlutius

180 Hektar groß ist die 1985 stillgelegte Meidericher Eisenhütte, die zuletzt von der Thyssen AG betrieben wurde. Seit 1994 steht das Gelände der Öffentlichkeit zur Verfügung, Besucher können den Hochofen 5 erkunden, bis weit nach oben steigen und, klares Wetter vorausgesetzt, einen einzigartigen Blick über das westliche Ruhrgebiet genießen. Im Rahmen einer Führung erkunden wir das Hüttengelände und erfahren vieles über die Geschichte des ehemaligen Industriestandortes und seine heutige Nutzung.

www.landschaftspark.de


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Festabend im HENRICHS

SAMSTAG, 27. MAI 2017, 19.00 (im Henrichs). Busabfahrt ab Hotel: ca 18.30

Bild fehlt: Henrichs
Restaurant Henrichs
Foto: Henrichs GmbH

Den Festabend feiern wir im Henrichs in Bochums Nachbarstadt Hattingen. Mit Restaurant, Bar und Lounge gehört es zu den schönsten und imposantesten Locations der Industriekultur im Ruhrgebiet, gelegen direkt vor der mächtigen Kulisse der ehemaligen Henrichshütte.

Link zum Henrichs


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Wasserburg Haus Kemnade

SONNTAG, 28. MAI 2017, ab 11:00 (Innenhof des Hauses Kemnade)

Bild fehlt: Kemnade
Haus Kemnade
Foto: Stadt Bochum, Referat für Kommunikation, Lutz Leitmann

Nur wenige Meter von der Ruhr entfernt liegt die Wasserburg Haus Kemnade. Der Name Kemnade ist sprachlich abgeleitet aus Kemenate und hat seinen Ursprung in dem lateinischen domus carminata. Dies bezeichnet ein steinernes Kaminhaus, das Zimmer mit eigenen Feuerstellen besaß.

Haus Kemnade, dessen Geschichte bis in das 12. Jahrhundert zurück reicht, war, wie fast alle westfälischen Wasserburgen, Lehnsadelssitz. Die Besitzer waren die Gerichts- und Patronatsherren von Dücker, von der Recke und von Syberg. Das ursprüngliche Gebäude war 1589 abgebrannt, weshalb der seinerzeitige Lehensträger, Wennemar von der Recke, im Jahre 1602 mit der Neuerrichtung der Wasserburg auf den alten Grundmauern begann. Durch verschiedene Kriege, u.a. den Dreißigjährigen Krieg, wurden die Bauarbeiten allerdings unterbrochen und verzögert, so dass Haus Kemnade in seiner heutigen Form erst 1704 fertiggestellt wurde.

In den Jahren danach stand die Burg im Besitz der verschiedenen Lehensträger bis zur Abschaffung des Lehenswesen durch Kaiser Napoleon im Jahre 1809. 1921 erwarb die Stadt Bochum Haus Kemnade vom damaligen Eigentümer, Baron Ludwig von Berswordt-Wallrabe.

Haus Kemnade steht als Bauwerk der Renaissance unter Denkmalsschutz. Es verfügt mit dem Rittersaal im ersten Obergeschoss, der eine kunstvolle Stuckdecke besitzt, mit der gotischen Kapelle im Erdgeschoss sowie mit dem Kamin im kleinen Saal mit Darstellungen der Schöpfungsgeschichte über bedeutungsvolle Sehenswürdigkeiten.

Zu finden ist im Haus Kemnade außerdem die Stadthistorische Sammlung, die neben alten und neuen Ansichten von Bochum, neben Plänen, Modellen und Fotos vor allem das Kortumarchiv beinhaltet. Hauptstück dieser Sammlung ist die Handschrift der Jobsiade des Stadtarztes Carl Arnold Kortum aus dem Jahre 1783. Außerdem beherbergt die Wasserburg auch die Musikinstrumentensammlung des ehemaligen Bochumer Kammermusikers Hans Grumbt und seiner Frau Hede mit 500 Musikinstrumenten und Spieluhren aus aller Welt.

Schließlich ist im Haus Kemnade auch noch eine geldgeschichtliche Sammlung der Sparkasse Bochum (Schatzkammer Kemnade) untergebracht. Neben einer der größten Spardosensammlung Deutschlands gibt es auch Informationen und Anschauungsobjekte zur Entwicklung und Geschichte der Zahlungsmittel und des Geldes. Auch Not- und Inflationsgeldscheine in Millionenwerten aus Bochum und Umgebung sind zu bestaunen.

www.hauskemnade.de


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